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Montag, 11. Januar 2016

Afrikanisches Dinner: Äthiopisches Awazee - Paprikadip

Zu einem Dinner gehört auch immer mindestens ein Dip, findet ihr nicht? Dieser hier passt auch prima zu Fleisch, oder auf Brot, wenn man mal kein Dinner plant.


Das Rezept habe ich aus dem Buch: A Vegan Taste of East Africa 


 
 
 
Zutaten für 4-6 Portionen:
175g grüne Paprika
3cm Ingwer
1-2 Chilis
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 EL gehackter Koriander
1 EL Zitronensaft
 
Paprika würfeln.
Zwiebel, Knoblauch und Chili hacken.
Ingwer reiben.
Paprika, Zwiebel, Knoblauch, Chili und Ingwer anbraten.
Alles in einen Mixer (Blender) geben und zusammen mit Zitronensaft und Koriander pürieren.
Mit Salz und Pfeffer etwas abschmecken.

Dienstag, 6. Januar 2015

Tomaten - Tapenade

Hier nun, wie versprochen, das Rezept zur Tomaten-Tapenade. Schmeckt mir persönlich noch einen kleines bisschen besser als die Oliven-Tapenade. Superfruchtig und würzig. Und ebenfalls in einem Einmachglas einige Zeit haltbar.

Zutaten für gut 300g:
75g getrocknete Tomaten, ohne Öl, 15min in 400mL heißes Wasser eingelegt
75g grüne Oliven, ohne Stein
1 TL getrockneter Basilikum
1-2 TL Zitronensaft
2 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Alles in einem Blender/Mixer zu einer krümmeligen Paste zerkleinern.


Mein Vorrat ist schon lange aufgebraucht. Ich sollte mal wieder für Nachschub sorgen ^^

Oliven-Tapenade

Zu Mamas Kräuterbutter habe ich mich mal an Tapenade herangewagt. Zu diesem Dip gibt es gefühlt 1 Million Rezepte und bestimmt noch mehr Abwandlungen und Variationen. Ich habe mich für eine mehr oder weniger klassische Oliven-Tapenade entschieden und eine fruchtige Tomaten-Tapenade.
Beide sind sehr vielseitig, können auf Brot, aber auch auf Pasta gegessen werden und so ein Pesto ersetzen.

Zutaten für 300g Tapenade:
1 Knoblauchzehe
250g Oliven
1TL Zitronensaft
3 EL Kapern
4 Sardellenfilets
Frisch gemahlener Pfeffer
4 EL Olivenöl
frische Petersilie nach Geschmack

Alles zusammen im Mixer/Blender pürieren, bis eine krümmelige Paste entstanden ist.

Kann man auch super verschenken. Einfach in ein heiß ausgespültes Schraubglas mit Deckel füllen, etwas Olivenöl drübergeben, fest verschließen und fertig :)

Wusstet ihr, dass man Tapenaden manchmal auch Kaviar nennt???

Freitag, 2. Januar 2015

Geburtstags - Buffet

Im Oktober hatte mein Papa mal wieder Geburtstag und damit meine Mama nicht alles alleine machen musste und damit ich endlich mal wieder ein größeres Buffet planen konnte, habe ich ihr geholfen. Es war natürlich wieder viel zu viel, aber es hat superviel Spaß gemacht alles zu planen, zusammenzustellen, vorzubereiten und dann den Gästen (und natürlich auch meinem Papa) beim essen zuzusehen. Es macht einen immer wieder glücklich zu sehen, dass es den anderen schmeckt!

Und das stand alles auf dem Buffet:

Hühnchen ala Satimbocca
 
 
Kräuter-Nuss-Brot


Orientalische Hackbällchen


kleine Fisch-Platte


Carponata etwas anders


Tomaten-Tapenade


Oliven-Tapenade
 
Nicht fotografisch festgehalten wurden die leckeren Ziegenkäse-Tarts

Dienstag, 24. Juni 2014

Earl-Grey - Apfelgelee

Zu einem leckeren Brot gehört natürlich auch ein leckerer Aufstrich. Ich liebe ja Tee und experimentiere gerne mit Tee in allen möglichen Kombinationen rum. Und dieses Earl-Grey Apfelgelee stand schon eine ganze Weile auf meine Nachmachliste.
Also auf auf frisch ans Werk. Total einfach und so unglaublich lecker! Ich habe einige Gläser verschenkt und bisher waren alle begeistert!

Gefunden habe ich das Rezept auf Chefkoch.de

Zutaten für 4 Gläser:
2 kg Äpfel, gewaschen und gewürfelt
1,2 L Wasser
4 EL Earl Grey
2 EL Schwarztee (gerne kräftigen Assam)
1 kg Zucker
1 Zitrone, Saft

Äpfel in Wasser gut 45min köcheln lassen.
Durch ein feines Tuch gießen (mind 4h, oder über Nacht abtropfen lassen).
Tee in ein ausgekochtes Tuch legen und zuknoten.
Tee 20-30min in dem Apfelsaft ziehen lassen.
Saft abmessen und erwärmen.
Auf 1,2L Saft 1kg Zucker unterrühren.
Zitronensaft zugeben.
Hat sich der Zucker gelöst 15-20min köcheln lassen.
Schaum abschöpfen.
Gelierprobe machen (ein Tropfen Gelee auf einen kühlen Teller geben. Wird er schnell fest ist das Gelee fertig, wenn nicht, dann noch etwas köcheln lassen und Test nach 5min wiederholen - Das Ganze kann je nach Säuregehalt des Apfels bis zu 1h dauern)
Noch heiß in Gläser füllen und auf den Deckel stellen.
6-12 Monate haltbar


So sehen Teebeutel aus, die in Apfelsaft schwimmen


Bei mir wurden 7 Gläser voll. Kommt natürlich auf die Glasgröße an.


Superlecker auf frisch gebackenem Brot!!!
Aber auch auf Pfannkuchen, Waffeln u.ä. ... aber dazu später mehr ^^

Dienstag, 20. Mai 2014

Sonntägliches Frühstück mit Ziegen - Labneh

Vor einiger Zeit habe ich mir mal wieder die Zeit genommen ein etwas aufwendigeres Frühstück zu machen. M behauptete sogar, dass es das aufwendigste Frühstück war, welches er je bekommen hat (außerhalb von Hotels, Cafés,...), aber ob das stimmt wage ich zu bezweifeln ;)

Es gab:
 Brown Irish Soda Bread
Labneh (aus Ziegen- und Kuh-Joghurt)
Rührei
Lachs
Tomaten
EarlGrey-Apfel Gelee
zweierlei Ziegenkäse
Saft, Tee und Milchkaffee



Türkischer Joghurt mit 10% Fett, ideal für Labneh


Ziegenjoghurt für ein mildwürziges Labneh


Ziegen-Labneh


hinten: Kräuter-Labneh
vorn: leicht gesalzenes Labneh


Kräuterlabneh aus der Nähe
 
Und wie man Labneh ganz easy selbst herstellen kann, könnt ihr hier nachlesen: Klick!
Die Rezepte zum Brown Irish Bread und EarlGrey-Apfel Gelee gibt es in den nächsten Tagen :)

Donnerstag, 15. Mai 2014

Blogkooperation: Arla - Buko

Vor einiger Zeit hat Arla Probierpakete von Buko verschickt. Ich mag Frischkäse total gerne! Man kann ihn auf Brot essen, Saucen verfeinern, Gemüse reindippen, Kuchen damit backen und noch vieles mehr. Deshalb habe ich mich auch riesig gefreut, dass ich dieses Paket testen durfte!
Es gab verschiedene Pakete und man konnte angeben, welche dieser Pakete einem am Meisten zusagte.
- Naturliebhaber (Der Sahnige, Balance, Fit)
- Gartenfreund (Pikante Kräuter, Gartenkräuter, Frühlingszwiebel)
- Obstfan (Ananas, Blaubeere)
- Weltenbummler (Toskana, India, Rucola Pesto)
- Würzig (Ziegenkäse, Meerrettich, Pfeffer, Senf-Honig)

Ich entschied mich für das würzige Paket und wartete voller Vorfreude auf diese vier Sorten Frischkäse.
Was ich bekam übertraf allerdings meine Erwartungen bei Weitem:

In einem Karton war diese Kühltasche sicher verpackt
 
 
Und ich erhielt nicht vier... nein ich erhielt ganze zehn Päckchen Buko!
 
 
Und mein erster Gedanke war: Ach du Schande, wie sollst du die nur alle aufessen, bevor sie abgelaufen sind??? Also schnell aufs Haltbarkeitsdatum geschaut und erleichtert festgestellt, dass ich noch locker drei Monate Zeit hatte.
Da das Paket nicht nur zwei Sorten aus meinem gewünschten Paket, sondern auch diverse andere Sorten enthielt galt es erstmal zu überlegen, was man damit tun könnte. "Nur" aufs Brot ist ja auf Dauer auch langweilig.
 
 
Hier eine kleine Übersicht über die Leckereien, die ich mit dem Frischkäse alle zubereitet habe:
 


 
Rhabarber-Cupcakes mit Holunderblüten-Frischkäse-Frosting
mit Buko Fit


Rindfleischröllchen mit Bandnudeln und Pfefferrahmsauce
mit Buko 3 Pfeffer


Buko Rucola Pesto und Frühlingszwiebel (mein Favorit aus dem Paket!!!) gabs beide aufs Brot und zum Dippen mit Möhrchen :)


Russische Zupfmuffins
mit Buko Fit
 
 
Mir fällt gerade auf, dass der Lachs im Blätterteigmantel fehlt... dazu gabs nämlich Buko Meerrettich :)
Wird nachgereicht!!!
 
 
Vielen Dank an Arla und die Revolvermänner, die sich um die Aktion gekümmert haben!
 
 
 


Mittwoch, 11. Dezember 2013

Tomatenbutter und Kräuterbutter

Ich liebe Kräuterbutter und Knoblauchbutter, vor allem auf frischem, noch warmem Baguette. Und da ich diesmal noch etwas neues ausprobieren wollte, gab es zur Kräuterknoblauchbutter noch eine fruchtige Tomatenbutter.
Im Internet findet man natürlich wieder hunderte Rezepte dazu und ab heute noch eins mehr:


Tomatenbutter
Zutaten:
125g weiche Butter
5-8 Blätter Basilikum, fein gehackt
1 Stängel Thymian, Blättchen abgezupft und gehackt
1 EL Tomatenmark
1 TL Zitronensaft
1 kleine Knoblauchzehe, zerdrückt
5-6 getrocknete Tomaten, kleingeschnitten
Prise Paprikapulver
Salz, Pfeffer

Alles gründlich verrühren und im Kühlschrank aufbewahren.

Hier nun auch endlich mit Fotos:


Die unglaublich leckere Tomatenbutter


Der Klassiker: Kräuterbutter

Samstag, 7. September 2013

Marokkanischer Zucchini - Dip

Zum leuchtend orangenen Möhrendip gab es auch noch einen strahlengrünen Zucchinidip. Cremig ohne Sahne. Würzig, aber nicht scharf. Perfect zum dippen mit Fladenbrot, aber ganz sicher auch lecker zu Nachos oder ähnlichem. Vielleicht probier ichs auch mal zu Gemüsesticks?

Vor einiger Zeit habe ich mir ein afrikanisches Kochbuch gekauft und es anlässlich des marokkanischen Dinners nach Rezepten durchsucht. Dabei bin ich über unendlich viele Rezepte gestolpert, die ich unbedingt mal ausprobieren möchte. Unter anderem dieser Zucchini-Dip, der in dem Buch den klangvollen Namen Salade de courgettes au carvi hat.

Rezept aus The africa cookbook

Zutaten für 2-4 Personen:
250g Zucchini
60mL Wasser
1/2 Knoblauchzehe (oder eine besonders kleine ganze)
1/4 TL Kümmel, ganz
1,5 EL Olivenöl
1/2 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Zucchini würfeln und mit dem Wasser aufkochen.
Etwa 10min köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.
Restliche Zutaten zugeben und pürieren.
(Im Original wird alles nur in einem Mörser zerstossen, aber so groß ist mein Mörser nicht)



So lecker!
Wird auf jeden Fall nochmal gemacht. Die nächste Party kann kommen :)

Freitag, 6. September 2013

Marokkanischer Möhren - Dip

Möhrendip??? Jep Möhrendip :) Klingt vielleicht komisch, schmeckt aber super! Vor allem zu dem frischen Fladenbrot war es der Hammer :)

Gefunden habe ich das Rezept auf food.com, allerdings habe ich das Rezept halbiert.

Zutaten für 3 Portionen:
220g Möhren, geschält und in grobe Stücke geschnitten
1 Knoblauchzehe
0,5 TL Kümmel, gemahlen
0,5 TL Paprika, gemahlen
0,5 TL Ingwer, gemahlen
0,5 TL Koriander, gemahlen
Cayennepfeffer und Salz nach Geschmack
1,5 TL Honig
15mL Zitronensaft
2 EL Olivenöl
(nach Geschmack noch grüne Oliven, aber die hab ich vergessen)

Möhren mit Knoblauchzehe 15min köcheln lassen.
In einem Zerkleinerer/Blender pürieren.
Rest zugeben und gut mixen.
lauwarm oder kalt servieren.


vor dem Pürieren


Fertig
Ist nicht die Farbe alleine schon der Wahnsinn?

Mittwoch, 4. September 2013

Marokkanisches Dinner

Nach den zwei italienischen Abenden, sollte es diesmal marokkanisches Essen geben. Dazu hatte ich eine Freundin eingeladen, die noch nie Nordafrikanisch, bzw. afrikanisch generell, gegessen hatte.
Zwar besitze ich ein afrikanisches Kochbuch, aber viel marokkanisches war leider nicht enthalten. Und so musste das www herhalten :) Zum Glück ist dort der Vorrat an Rezepten unerschöpflich.
Ich habe alle Rezepte zum ersten Mal ausprobiert und wir waren beide überzeugt :) Es war wirklich superlecker. Und vielleicht sollte ich mir mal überlegen mir doch eine Tanjine zuzulegen?!


Es gab:
Marokkanisches Hühnchen auf/an Couscous
Blumenkohl-Mandel-Suppe
Möhrendip
Zucchinidip
Fladenbrot (gekauft und nicht unbedingt marokkanisch ^^)
Salat
 
 
 

Freitag, 19. Juli 2013

Walnuss - Hüttenkäse - Aufstrich mit Leinöl

Auf der Suche nach Rezepten mit Leinöl bin ich über dieses einfache Rezept für Walnuss - Hüttenkäse - Auftrich gestolpert.
Ich hab dann noch dies und das hinzugefügt und dann die ganze Schale leergefuttert, weils so lecker war!!! Das mach ich auf jeden Fall nochmal!!!!!!!


Zutaten für 1-2 Scheiben Brot:
120g Hüttenkäse
1/2 handvoll Walnüss, gehackt
1 TL Leinöl
Blätter von einem Zweig Thymian
Prise frisch gemahlener Pfeffer

In einer Schale alles miteinander verrühren und auf dem Lieblingsbrot genießen.


Leinöl


leuchtend gelbe Farbe


Mjammjammjam

Freitag, 30. November 2012

Blogprojekt - Bites #25: Crème Brûlée

Meine Mama und ich lieben Crème Brûlée, allerdings hatte ich sie noch nie selbstgemacht. Und da ja eh noch ein Dessert für das Französische Menü fehlte, habe ich direkt zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen (so wie mit dem Orangeneis...Rezept folgt morgen ^^) und die Crème einfach nach dem Rezept von Nigella Lawson zubereitet.


Zutaten für 6 Personen:
625mL Sahne
1 Vanilleschote
8 Eigelb
3 gehäufte EL Zucker
6 EL brauner Zucker

Eine 20cm Auflaufform für ca 20min in den Gefrierschrank stellen.
Sahne und Vanilleschote in einem Topf erhitzen, aber nicht aufkochen.
In einer Schüssel Eier und Zucker verrühren.
Sahnemischung unter stetigem Rühren in die Eiermischung rühren.
Topf ausspülen und Puddingmasse wieder zurück in den Topf geben.
10-12min unter ständigem Rühren köcheln lassen.
Wenn die Creme fest genug ist, Vanilleschote entfernen.
Creme in die gekühlte Auflaufform geben und auskühlen lassen.
Danach in den Kühlschrank stellen.
Vor dem Servieren mit braunem Zucker bestreuen und mit einem Brenner karamellisieren.
Hat man keinen Brenner zur Hand, so wie ich, kann man auch den Ofen auf die höchste Stufe der Oberhitze stellen (bzw Grill), eine größere Auflaufform mit sehr kaltem Wasser füllen und die mit Creme gefüllte Form hineinstellen.
Sobald die Creme im Ofen ist, nicht mehr aus den Augen lassen, damit nix verbrennt.
Creme Brûlée zeichnet sich ja durch die kühle Creme und die leicht erwärmte Karamellschicht aus und durch die mit Wasser gefüllte Form verhindert man, dass die Creme wieder warm wird.
-So zumindest die Theorie! Hat bei mir leider so gar nicht funktioniert. Das Wasser hat gekocht, bevor der Zucker karamellisiert war -.- So hatten wir heißen Vanillepudding mit geschmolzenem Zucker. War sehr lecker, aber nicht wirklich das was man unter Crème Brûlée versteht.


Sahne, Zucker, Eigelb und Vanilleschote


Statt einer großen Form habe ich 4 kleine genommen (und auch nur 2/3 vom Rezept gemacht.


So sah dann die Crème Brûlée letztendlich aus. Nicht perfekt, aber sehr sehr lecker!!!

Mittwoch, 21. November 2012

Marple-Butter


Ohhhh da hätte ich euch beinahe einen wunderbaren Aufstrich vorenthalten. Es ist leider nur ein Foto vorhanden, vielleicht habe ich es deshalb übersehen.
Marplebutter ist so unglaublich einfach wie der Name selbst. Und es schmeckt himmlisch und was noch viel besser ist: Das Gefühl auf der Zunge... wie kühler Samt der schmilzt! Sooooo gut!

Was ihr tun müsst? Einfach 1 Becher weiche Butter und 0,5-0,75 Becher Ahornsirup (je nachdem wie stark man es mag) verrühren, im Kühlschrank abkühlen lassen und genießen!



Sonntag, 18. November 2012

Muffins dos Leches con manzanas

Letztens habe ich euch ja berichtet, dass meine Vanille-Kokos Dulche de Leche nicht so ganz gelungen ist, wie ich mir das vorgestellt habe. Da sie aber sooooo lecker war, habe ich nach einer Idee gesucht, wie ich sie am Besten verwenden kann.

Auf meiner Nachbackliste steht schon lange "Torta tres Leches"... warum nicht dafür die Dulche de Leche benutzen? Ok ok Torta tres Leches habe ich noch immer nicht gebacken, deswegen steht sie auch noch auf der Liste, aber Muffins dos Leches sind es immerhin geworden ^^

Das Rezept ist ein bisschen Freestyle gewesen... ich hoffe ich kriege die Mengen noch zusammen.

Zutaten für 16 Muffins (oder 12 etwas größere):
2 Äpfel, geschält und gewürfelt
200mL Sahne
2 Eier
80g Zucker
225g Mehl
2 TL Weinsteinbackpulver (geht sicher genauso gut mit "normalem" Backpulver)

Ofen auf 175°C vorheizen
Sahne mit Eiern und Zucker verquirlen.
Mehl mit Backpulver gemischt unterrühren.
Apfelwürfel unterheben.
Teig auf Muffinförmchen verteilen.
20-25min backen.
Auf einem Gitter auskühlen lassen.


Muffins vor dem Backen


Ich habe den Teig noch mit Mandelblättchen bestreut


frisch aus dem Ofen


luftig und saftig


Nun kommt die Dulche de Leche zum Einsatz und wie man auf dem Foto vielleicht erkennen kann, ist sie wirklich alles andere als fest.
In die Muffins werden nun mit dem Teelöffelstiel Löcher reingestochen, damit sich die Cremesauce gut verteilen kann.
Nun jeweils 2 TL Dulche de Leche über jeden Muffin geben.


Der Muffin saugt ziemlich schnell die Flüssigkeit auf, nur die Kokosraspeln bleiben obendrauf liegen.


Soooo lecker!!! Supermegasaftig, süß und fruchtig!

Samstag, 17. November 2012

Kürbis - Butter

Damals zu Schulzeiten hat mir eine Schulfreundin mal Kürbisbutter aus Amerika mitgebracht und ich habe sie geliebt, sie war soooo lecker! Und viel zu schnell war das Glas leer. Seitdem bin ich auf der Suche nach genau dieser Butter... egal ob gekauft oder selbstgemacht.
Wie schon erwähnt, bin ich eigentlich gar kein soooo großer Kürbisfan, versuche mich aber immer mal wieder anzunähern.

Dieses Rezept habe ich bei Ohsheglows gefunden und es direkt mal ausprobiert. Leider hat es nicht so geschmeckt, wie das gekaufte aus den USA, aber so schnell geb ich nicht auf... ich versuche weiter das perfekte Rezept zu finden. Falls jemand eins für mich hat: Immer her damit :)

Zutaten für ca 750g:
2 Hokkaido Kürbisse (je etwa 1kg)
65mL Cidre oder Apfelsaft
200g brauner Zucker
3-4 EL Ahornsirup
1 EL gemahlenen Zimt
1/2 TL Muskat
1 TL Zitronensaft
1 TL Vanille Extrakt
Prise Salz

Ofen auf 175°C vorheizen.
Kürbisse halbieren und entkernen.
Schnittfläche ggf mit Olivenöl bestreichen.
Mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegte Backblech legen.
45min backen.
10min auskühlen lassen.
Weiches Kürbisfleisch aus der dünnen Haut kratzen.
Kürbisfleisch mit Zitronensaft und Cidre/Apfelsaft in einem Mixer pürieren.
Rest, außer Vanille Extrakt hinzufügen und nochmal durchmixen.
In einem Topf die Mischung nun 10min köcheln lassen. (Deckel leicht geöffnet drauf lassen, das Zeug spritzt wie verrückt)
Vom Herd nehmen und Vanille unterrühren.
In einem verschlossenen Glas im Kühlschrank 2-4 Wochen haltbar.



vor dem Pürieren


fertig... ok ok nicht ganz so glatt, wie ichs haben wollte, aber ich war zu ungeduldig beim mixen.
Schmeckt soweit ok... zumindest mir. Mama und meine Kollegin fanden das Mus superlecker.
Ich glaub aber nicht, dass ich es genauso nochmal machen würde. Da probier ich lieber noch ein anderes Rezept aus ^^

Mittwoch, 14. November 2012

Edamame - Cashew - Koriander - Aufstrich

Heute folgt noch eine Eigenkreation in Sachen Aufstrich. Ganz anders als der knoblauchige Tomatenaufstrich, aber nicht weniger lecker ^^

Zutaten für etwa 200g:
100g Cashewkerne
100g Edamame (aufgetaut)
2 TL frischen gehackten Koriander
Salz, Pfeffer
1 TL Sojasauce
1/2 - 1 TL Zitronensaft

Alles zusammen im Mixer pürieren.
Dabei immer mal wieder die Paste vom Rand schaben.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


vor dem pürieren


fertiger Aufstrich
mild und frisch im Geschmack

Dienstag, 13. November 2012

Labneh - Frischkäse selbstgemacht

Ein weiteres Rezept, wenn man es denn Rezept nennen kann, auf meiner Liste stammt ebenfalls wieder aus dem Kuriositätenladen: Labneh. Man benötigt gerademal 2 Zutaten und etwas Zeit und erhält den leckersten, cremigsten Frischkäse, den ich je in meinem Leben gegessen habe.

Zutaten für etwa 400g Frischkäse:
500g türkischer oder griechischer Joghurt (10% Fett, zB Süzme)
1/2 TL Salz

Joghurt und Salz gründlich verrühren.
Ein Sieb mit einem Mulltuch auslegen und Joghurt darin 1-2 Tage im Kühlschrank abtropfen lassen.
Eventuell hin und wieder etwas ausdrücken.
Den fertigen Frischkäse kann man nun pur genießen, oder mit Pfeffer, Kräutern, Nüssen oder was einem sonst noch so einfällt, verfeinern.
Um aus dem Käse hübsche Rollen zu formen, vorher die Hände leicht einölen, damit es nicht so klebt :)


Statt eines Mulltuchs, habe ich ein dünnes Küchentuch genommen und dies vorher mit heißem Wasser durchgespühlt, damit es nicht nach Waschmittel schmeckt ^^
Das Tuch habe ich etwas zugedreht und mit einer kleinen Schale beschwert, damit es schneller/besser abtropft.


Nach 1,5 Tagen war das Volumen deutlich geringer und die Masse hatte nun die Konsistenz von cremigem Frischkäse


Eine Hälfte habe ich mit frischem Thymian und getrocknetem Oregano (aus Sizilien - danke nochmal liebe Steffi) gemischt
Die andere Hälfte habe ich pur gelassen.


Am Rundformen muss ich noch etwas üben ^^
Aber dem Geschmackt hat die Form keinen Abbruch getan!
Das war ganz sicher nicht das letzte Mal, dass ich Frischkäse selbstgemacht habe!!!