Dienstag, 29. Juli 2014

Grüne Spargelcremesuppe mit Bärlauch und Quinoa

Die Spargelsaison ist ja leider schon seit einem Monat wieder vorbei. Aber ich habe trotzdem noch ein paar leckere Spargel-Rezepte für euch :) Vielleicht habt ihr ja die ein oder andere Stange noch eingefroren, oder ich speichert euch einfach die Rezepte für nächstes Jahr. Denn schließlich bekommt man ja in 8-9 Monaten wieder den ersten Spargel!

Beginnen wir mit einer leckeren, grünen Suppe. Und alle, die nicht bis zur nächsten Spargelsaison warten können, können den Spargel auch durch Spinat oder Brokkoli oder oder oder ersetzen :)

Zutaten für 4 als Vorspeise:
350g grüner Spargel (Enden bitte aufbewahren)
150g Kartoffel
450mL Spargelwasser vom Kochen (ansonsten Gemüsebrühe)
1/2 Bund Bärlauch
100g Créme-Fraîche
Salz, Pfeffer
100g Quinoa

Die Enden vom grünen Spargel abbrechen und in kochendem, gesalzenem und gezuckertem Wasser 15min kochen, dann herausnehmen.
Quinoa gründlich waschen, 10min kochen und 10-15min quellen lassen.
Spargelstangen in Stücke schneiden und Spitzen beiseite legen.
Kartoffel(n) schälen und in Würfel schneiden.
Spargelstücke und Kartoffelwürfel im Spargelwasser 15min kochen.
Bärlauch hacken und die letzen 5min mitköcheln lassen.
Alles pürieren.
Spargelspitzen in die Suppe geben und 5min mitkochen.
Créme-Fraîche unterrühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Suppe mit Quinoa heiß servieren.


Spargelstücke und Kartoffelwürfel kurz vorm Aufkochen
 
 
fast fertig


So lecker und so sättigend!
Hätte auch locker eine Hauptmahlzeit sein können :)

Montag, 7. Juli 2014

Green Smoothie: Spinat, Honigmelone, Dattel

Nachdem mir ja der Sellerie zu intensiv war, habe ich mal recherchiert, welches denn so das Einsteiger-Gemüse sei. Viele empfehlen Spinat. Ok Spinat mag ich generell sehr gern. Also warum nicht?

Zutaten für 1 Glas:
50g Spinat
200g Honigmelone, geschält, in Stücke geschnitten
3 getrocknete Datteln, entsteint

Alles pürieren und vielleicht auch einen Schluck Wasser oder Saft zugeben. Ist sonst eher löffelbar ^^

Schmeckte mir auf jeden Fall besser. Aber richtig begeistert bin ich noch immer nicht. Was denkt ihr über grüne Smoothies? Habt ihr schon welche ausprobiert? Habt ihr einen, der richtig lecker ist?


Vor dem Pürieren


Fertig!
Man schmeckt hauptsächlich die Honigmelone raus.

Green Smoothie: Sellerie, Apfel, Weintraube

Alle reden drüber, überall liest man davon, dauernd bekommt man gesagt, wie unglaublich gesund sie sind. Wovon ich rede? Grüne Smoothies natürlich. :)
Ich muss gestehen, bisher haben sie mich eigentlich nie so gereizt. Klar Smoothies trinke ich total gerne, aber mit Gemüse drin? Na ich weiß ja nicht.
Aber wie das so ist, irgendwann sieht die Neugier. Bisher habe ich nur zwei ausprobiert. Einen leckeren und einen hm naja... man kriegt ihn runter, aber nochmal muss ich den nicht haben.

Hier nun der zweite... mir zu Gemüselastige...

Zutaten für 1 Glas:
1 Selleriestange, geputzt und in grobe Stücke geschnitten
1 Apfel, geschält, geviertelt
1 handvoll Weintrauben
100mL Wasser

Alles pürieren und gekühlt trinken.
Mir schmeckte es zu sehr nach Sellerie. Aber Geschmäcker sind verschieden, vielleicht ists ja was für euch :) Ansonsten, weniger Sellerie, mehr Obst. Oder Saft statt Wasser.



Vor dem Pürieren


zu dickflüssig, nach Zugabe der 100mL Wasser wars dünner, aber immernoch nicht überzeugend

Freitag, 27. Juni 2014

Bento #154

Eigentlich war dieser Blog ja mal ein Bento-Blog. Und damit das nicht völlig in Vergessenheit gerät, habe ich heute endlich mal wieder ein leckeres, buntes Bento für euch :) Ich sollte eindeutig wieder öfter Bentos machen. Essen macht soviel mehr Spaß, wenn es hübsch angerichtet ist!
Außerdem habe ich so viele Bento-Boxen, davon sogar drei niegelnagelneue *seufz* die wollen doch auch benutzt werden!!!

Die schicke Eulen-Box habe ich letztes Jahr in Japan gekauft und noch nie benutzt.
Premiere also!
Sie ist mit ihren knapp 900mL recht groß, also eher was für Männer-Hunger, oder man packt einfach mehr Gemüse rein :)
 
 
links: Teriyaki Hühnchen
mitte: Böhnchen im Speckmantel
rechts: Reis mit Furikake (Reisgewürz)


vorn: Nudeln mit Pistazienpesto und Champignons
mitte: Brokkoli und Minitomaten
oben: Gurken-Wasabi-Tsukemono und Paprika-Sesam-Tsukemono (also eingelegtes Gemüse)


Hier nochmal das Tsukemono in Nahaufnahme

Donnerstag, 26. Juni 2014

Mini - Waffeln

Vor etwas zwei Jahren gab es bei Weltbild mal ein Waffeleisen für Mini-Motiv-Waffeln für kleines Geld. Naja und bevor ich wiedersprechen konnte, war es auch schon im Einkaufswagen. Und als es ankam, fragte ich mich, was ich denn nun damit anstellen sollte.
Es landete in der Abstellkammer und geriet irgendwie in Vergessenheit. Dann zog ich um und hatte es wieder in den Händen. Aber in der neuen Wohnung wanderte es wieder direkt in die Abstellkammer. Das arme Waffeleisen.
Aber nun habe ich es eeendlich mal rausgekramt und superleckere, kleine, niedliche Waffeln damit gebacken :) Die Leute aus meinem Japanischkurs und auch die Lehrerin waren begeistert. So muss das sein! Und statt Kuchen oder Muffins könnte man eigentlich öfter mal Mini-Waffeln backen, oder?

Ein leckeres Rezept habe ich auf lecker.de gefunden. Aber man kann natürlich auch jedes andere Lieblings-Waffelrezept dafür nehmen :)

Zutaten für etwa 35 Miniwaffeln (oder 6-7 normalgroße):
25g weiche Butter
200g Mehl (bei mir Typ 1050)
2 TL Vanillezucker
25g Zucker
1 TL Backpulver
Prise Salz
300mL Buttermilch
2 Eier

Waffeleisen vorheizen.
Alle Zutaten miteinander verrühren.
Waffeleisen leicht einfetten.
Formen zu 2/3 mit Teig füllen.
Etwa 4-5min backen.
Pur oder mit Beilage nach Wahl genießen.



So sehen die Formen aus, die man mit dem Waffeleisen machen kann.
Jeweils zwei Muscheln und zwei Tannenbäume, ein Hund, eine Katze und ein Smiley


Die Waffeln schmecken pur super, leicht, locker und fluffig.


Und auch das leckere EarlGrey-Apfel Gelee schmeckt himmlisch gut dazu!

Dienstag, 24. Juni 2014

Earl-Grey - Apfelgelee

Zu einem leckeren Brot gehört natürlich auch ein leckerer Aufstrich. Ich liebe ja Tee und experimentiere gerne mit Tee in allen möglichen Kombinationen rum. Und dieses Earl-Grey Apfelgelee stand schon eine ganze Weile auf meine Nachmachliste.
Also auf auf frisch ans Werk. Total einfach und so unglaublich lecker! Ich habe einige Gläser verschenkt und bisher waren alle begeistert!

Gefunden habe ich das Rezept auf Chefkoch.de

Zutaten für 4 Gläser:
2 kg Äpfel, gewaschen und gewürfelt
1,2 L Wasser
4 EL Earl Grey
2 EL Schwarztee (gerne kräftigen Assam)
1 kg Zucker
1 Zitrone, Saft

Äpfel in Wasser gut 45min köcheln lassen.
Durch ein feines Tuch gießen (mind 4h, oder über Nacht abtropfen lassen).
Tee in ein ausgekochtes Tuch legen und zuknoten.
Tee 20-30min in dem Apfelsaft ziehen lassen.
Saft abmessen und erwärmen.
Auf 1,2L Saft 1kg Zucker unterrühren.
Zitronensaft zugeben.
Hat sich der Zucker gelöst 15-20min köcheln lassen.
Schaum abschöpfen.
Gelierprobe machen (ein Tropfen Gelee auf einen kühlen Teller geben. Wird er schnell fest ist das Gelee fertig, wenn nicht, dann noch etwas köcheln lassen und Test nach 5min wiederholen - Das Ganze kann je nach Säuregehalt des Apfels bis zu 1h dauern)
Noch heiß in Gläser füllen und auf den Deckel stellen.
6-12 Monate haltbar


So sehen Teebeutel aus, die in Apfelsaft schwimmen


Bei mir wurden 7 Gläser voll. Kommt natürlich auf die Glasgröße an.


Superlecker auf frisch gebackenem Brot!!!
Aber auch auf Pfannkuchen, Waffeln u.ä. ... aber dazu später mehr ^^

Montag, 23. Juni 2014

Brown Irish Soda Bread

Nachdem ich euch vor einem Monat von meinem leckeren Frühstück vorgeschwärmt habe, gibts nun auch endlich mal ein paar Rezepte dazu. Den Anfang macht das Brown Irish Soda Bread.
Ich liebe frischgebackenes Brot, nur leider muss der Teig immer lange gehen und bis das Brot dann fertig ist, ist eigentlich schon Mittagszeit. Deshalb mag ich Soda-Bread so gern. Zusammenrühren, backen, essen :)
Und nun habe ich so oft von Teigen gehört, die über Nacht gehen. Das muss ich auch unbedingt mal ausprobieren! Das klingt toll! Habt ihr damit Erfahrung?


Zutaten:
200g Vollkornmehl
300g Dinkelmehl (oder 500g Vollkorn insgesamt)
250g Haferflocken
1 EL brauner Zucker (eigentlich 3-4, aber ich wollte kein richtig süßes Brot)
1,5 TL Natron
500mL Buttermilch
1 Ei, verquirlt
Salz

Ofen auf 180°C vorheizen.
In einer Schüssel Mehl, Zucker, Haferflocken, Salz und Natron vermischen.
Buttermilch und Ei kurz unterkneten bis der Teig einen Ball formt. (nicht zu lange, sonst wird der Teig zäh)
Auf einem Blech oder in einer Backform 45-55min backen.
Auf einem Gitter auskühlen lassen.


frisch aus dem Ofen
 
 
weich, saftig, lecker!!!


Und hier nochmal das Gruppenbild vom Frühstück
*Hunger*
 
Die Idee habe ich aus dem Buch Old-fashioned Baking, aber ich habe es ein bisschen abgeändert.