Montag, 29. September 2014

Askitis - Griechisches Restaurant im Düsseltal

Gestern wollten Y und ich eigentlich in einem spanischen Restaurant hier im Düsseltal zu Abend essen. Allerdings hat das Lokal immer sonntags geschlossen. Also musste eine Alternative her. Und da ich schon so oft am Restaurant Askitis vorbeigelaufen und vorbeigefahren bin und mich immer gefragt habe, wie es wohl von innen aussieht, haben wir uns dafür entschieden.

Das Restaurant ist schlicht und schick eingerichtet. Man wird beim Hereinkommen direkt freundlich begrüßt und wir durften uns aussuchen, ob wir drinnen oder auf der Terassen sitzen wollten. Y entschied sich für die Terasse.
Zusätzlich zur normalen Speisekarte gibt es noch eine extra Fischkarte und eine wahnsinnig umfangreiche Weinkarte (locker 15 Seiten). Die Speisekarten sind übersichtlich und die Preise leicht gehoben. Wir waren schließlich in einem Restaurant und nicht in einem Imbiss :)

Fotos vom Restaurant habe ich nicht gemacht, aber ihr könnt hübsche Fotos auf der Homepage des Askitis sehen.

Ich entschied mich für das gefüllte Schweinefilet (etwas trocken, aber sehr lecker gewürzt).


Und Y bestellte ganz klassisch Moussaka (super lecker)
Entschuldigt die schlechte Qualität der Bilder, es war nicht mehr besonders hell auf der Terasse.

Wir waren begeistert vom Essen und vom Service und gehen bestimmt nochmal hin. Weinliebhaber scheinen auch voll auf ihre Kosten zu kommen, zumindest klang es so bei unseren Nachbarn.

Sonntag, 28. September 2014

Bento #155

Nach einem entspannten Wochenende, bin ich heute endlich mal wieder dazu gekommen, mir ein Bento für die Arbeit zu machen. Ich habe mir ja nun fest vorgenommen wieder öfter zu kochen, Bentos zu machen und zu bloggen. Hoffen wir, dass es klappt.


Mit diesem Bento habe ich nun auch die zweite Box, die ich mir letztes Jahr in Japan gekauft habe, eingeweiht. Ich hatte schon ein total schlechtes Gewissen, weil ich mir diese drei wunderschönen Boxen gekauft habe und sie bisher noch nie benutzt wurden.


Omelett mit Bohnen und Paprika
+Salat


Seelachs, Brokkoli, Carmague-Reis, Tomate und Möhrensternchen


Ein paar Weintrauben zum Nachtisch


Das Ofenomelett war supereasy und ich fand es passt besser in die Bentobox, als wenn ich es in der Pfanne gemacht hätte.
Ich hatte gleichzeitig den Fisch im Ofen, deswegen hat sich das gelohnt :)

1 Ei verquirlen, einige Bohnen- und Paprikastücke zugeben, Salz und Pfeffer unterrühren, in ein Muffinförmchen geben und bei 200°C 8min backen.


Donnerstag, 25. September 2014

Beeren - Baiser und Schoko - Baiser (Meringue)

Vor einiger Zeit hatte ich mal Unmengen Eiweiß über. Eigentlich habe ich immer das gegenteilige Problem. Z.B. in der Vorweihnachtszeit... so vieles wird mit Eiweiß gebacken und man hat ganz viele Eigelbe über. Aber diesmal hatte ich Eis gemacht, welches 5 Eigelbe erforderte und die armen Eiweiße blieben übrig.
Und so kam ich endlich einmal dazu Baiser zu machen. Und damit es ein bisschen Abwechslung gibt, habe ich eine Hälfte mit Beeren-Marmelade gefüllt und die andere hälfte mit Kakao gemischt.
Ich fand beide superlecker, aber die Marmelade hat so geklebt ^^

Zutaten für etwa 100 kleine Baiser:
5 Eiweiß
250g feiner Zucker
Prise Salz
1 EL Kakaopulver
1 EL Brombeerfruchtpulver (natürlich nur optional)
einige Löffel Marmelade

Ofen auf 100°C vorheizen.
Eiweiße in einer fettfreien Schüssel mit Salz und ggf. einem Spritzer Zitrone steif schlagen.
Langsam unter Rühren den Zucker einrieseln lassen.
1/4 der Masse mit Kakao mischen und kleine Häufchen auf ein Blech setzen.
1/4 der Masse mit dem Fruchtpulver mischen und kleine Häufchen auf ein Blech setzen.
Marmelade auf die Frucht-Eiweiß-Masse geben.
Alle Häufchen mit dem restlichen Eiweiß bedecken.
Baiser nun 1,5-2h im Ofen trocknen lassen.
In einer Blechdose aufbewahren.


Fast fertig geschlagenes Eiweiß


Beeren-Baiser vor dem Backen


Schoko-Baiser vor dem Backen


fruchtig, knusprig, leicht
man musste sich echt beherrschen nicht alle wegzukrümmeln


durch den Kakao nicht ganz so süß, aber unglaublich lecker *knusper*

Donnerstag, 11. September 2014

Vegane Schoko-Kirsch Mini-Muffins

Ich muss ja gestehen, dass ich die Zeitschrift Lecker Bakery total gehyped finde, nicht unbedingt zu Recht. Die ersten Hefte fand ich noch super und auch das Design finde ich immernoch klasse, aber das aktuelle Heft finde ich eher langweilig. Und zu teuer mittlerweile! Ich werde die kommende wohl im Laden mal durchblättern, aber ich ob ich sie dann kaufe, wage ich noch zu bezweifeln.

Allerdings waren in der vorherigen Ausgabe einige sehr interessante Rezepte drin, wie zum Beispiel die veganen Schoko-Kirsch-Brownies. Ich mag vegane Rezepte, die nicht nur auf Ersatzprodukten basieren (No-Egg u.ä.). Und ich mag es, wenn ganz viele Leute vegane Sachen probieren und nichtmal merken, dass sie vegan sind! Vor allem Leute, die sonst veganem Essen gegenüber eher ablehnend reagieren.
Ich musste das Rezept nur ein bisschen zurecht stutzen, damit ich nicht 500 Minimuffins dabei rausbekomme.

Zutaten für 24 Mini-Muffins:
65mL Öl
24 Kirschen, abgetropft
65g Zartbitter Schokolade, gehackt
150g Mehl
65g Zucker
25g Kakao
1/2 Vanillestange, ausgekratztes Mark
1/2 TL Natron
1/2 TL Backpulver
65mL Sojamilch
60mL Ahornsirup
50mL Kirschsaft, zB aus dem Kirschglas

Ofen auf 175°C vorheizen.
Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen.
In einer anderen Schüssel Öl, Saft, Sirup, Sojamilch und Vanillemark verrühren.
Flüssige Mischung in die Mehlmischung rühren.
Schokolade unterheben.
Teig auf die Förmchen verteilen und je eine Kirsche leicht hineindrücken.
11-14min backen.
Auf einem Gitter auskühlen lassen.



vor dem Backen
 
 
So klein und so unglaublich lecker!


Saftig, schokoladig, jummy!
Ich hätte eindeutig mehr backen sollen :)

Orangen - Joghurt Muffins

*Blog entstaub* *pust* ... Haaatschi...
Ihr Lieben, lange ists her und es tut mir leid, dass ich momentan so unzuverlässig bin, was das Bloggen angeht. Bitte habt Geduld mit mir. Ich hoffe noch immer, dass es irgendwann wieder besser wird und ich mehr Zeit zum Kochen, Backen und Bloggen finde.

Einige Rezepte und Fotos warten noch immer darauf gepostet zu werden. So zum Beispiel diese sommerlichen, superleckeren, saftigen, fruchtigen Orangen-Joghurt Muffins.
Mein Arbeitskollege war in Spanien und hat sich dort in die Orangen eines Bio-Bauern verliebt. So sehr, dass er sich seitdem regelmäßig große Kisten von diesen Orangen nach Hause liefern lässt. Und da er ein ganz lieber Arbeitskollege ist, hat er mir welche zum Probieren abgegeben. Eine habe ich so genascht und die restlichen habe ich zu eben genau diesen Orangen-Joghurt Muffins verarbeitet.

Die gute Martha Stewart hat in ihrem Buch Cakes ein Rezept für einen Orangen-Joghurt Kuchen. Das habe ich ein bisschen abgewandelt und zurechtgestutzt und daraus leckere Muffins gebacken :)

Zutaten für 15 Muffins:
2 Orangen, geriebene Schale (etwa 1EL), Filets in Stücke geschnitten, Saft
150g Mehl
100g brauner Zucker
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Prise Salz
120g Joghurt
60mL Öl
1 Ei
1/2 Vanilleschote, ausgekratztes Mark

Ofen auf 170°C vorheizen.
In einer Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Natron und Salz mischen.
In einer anderen Schüssel Joghurt, Öl, Orangenschalenabrieb, Orangensaft, Ei und Vanille mixen.
Joghurtmischung in die Mehlmischung rühren.
Teig auf die Muffinförmchen verteilen.
Ca. 20min backen.
Auf einem Gitter auskühlen lassen.



Die traumhaften schönen und unglaublich leckeren spanischen Orangen :)


Joghurtmischung vor dem Mixen.


Vor dem Backen


Nach dem Backen


Wenn man die Förmchen voller macht, dann werden es vielleicht nur 12 Muffins :)


Die süßen Papierförmchen habe ich mir vor zwei Jahren in Dänemark gekauft und es bisher nicht übers Herz gebracht, sie zu benutzen.
Verrückt, ich weiß ^^


Die Muffins waren ganz leicht und fluffig und saftig.
Man konnte gar nicht aufhören zu essen :)

Dienstag, 29. Juli 2014

Lachs mit Spinat und Meerrettichfrischkäse in Blätterteig

Bei diesem Gericht habe ich mit dem Meerrettich-Frischkäse aus dem Probierpaket von Arla Buko experimentiert. Der Frischkäse ist natürlich viel milder, als purer Meerrettich und ich fand, das passte super zum Spinat und Lachs!
Es ist auf jeden Fall eins der einfachsten Gerichte, die ich je gemacht habe :) Aber nicht weniger lecker, als aufwändigere Gerichte!

Zutaten für 2 Personen:
2 Lachsfilets (falls TK, dann aufgetaut)
100g Meerrettichfrischkäse
1 Schalotte
1/2 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
150g Spinat
2 Blätterteig-Platten (aufgetaut)

Ofen auf 180°C vorheizen.
Spinat mit Knoblauch, Schalotte, Salz und Pfeffer pürieren.
Blätterteigplatten auslegen.
Meerrettichfrischkäse mittig auf die Platten streichen.
Spinat-Mischung drübergeben.
Je ein Lachsfilet drauflegen.
Blätterteig zuklappen und mit der Naht nach unten in eine gefettete Ofenform legen.
20-25min backen, bis der Blätterteig schön aufgegangen ist.
z.B. mit Bärlauch-Risotto servieren :)




Blätterteig mit Meerrettichfrischkäse und Spinat-Mix bestrichen.


Zusammengefaltete Blätterteig-Tasche vor dem backen.


Frisch aus dem Ofen im Gruppenbild mit dem Bärlauchrisotto.
Der Meerrettichfrischkäse schmeckt echt super mit dem Spinat und dem Lachs zusammen!


Und weil Y und ich Ziegenkäse lieben, gabs noch ne ordentliche Portion davon zum Risotto dazu :)

Bärlauch-Risotto mit grünem Spargel

Im Mai war es mal wieder Zeit für ein leckeres Menü für Y und mich. Es geb die superleckere Grüne Spargelsuppe, Bärlauch-Risotto mit grünem Spargel, Lachs mit Meerrettich-Creme im Blätterteigmantel und gemischten Salat mit Ziegenkäse und Bärlauchdressing.
Ja das Menü stand ganz im zeichen des Frühlings und war sehr sehr lecker. Allerdings war es so viel, dass wir am nächsten Tag nochmal davon gegessen haben :)

Zutaten für 2-4 Portionen:
180g Risotto-Reis
750mL Gemüsebrühe
50mL Weißwein
2 Schalotten, fein gewürfelt
1 Bund Bärlauch, fein gehackt
35g Butter
35g Parmesan, frisch gerieben
200g grüner Spargel, in Stücke geschnitten
4 getrockene Tomaten, gewürfelt

(Ich habe die Spargel-Enden erst 15min in der Gemüsebrühe gekocht und dann entsorgt, damit das Risotto mehr Spargel-Geschmack bekommt. Muss man aber nicht machen ^^)
Schalottenwürfel in Olivenöl glasig braten.
Risottoreis zugeben und kurz durchschwenken.
Mit 250mL Brühe ablöschen.
Hat der Reis die Brühe aufgenommen, Spargelstücke, Weißwein und weitere 200mL Brühe zugeben.
Rühren, bis die Füssigkeit aufgesogen wurde.
Wieder 200mL Brühe zugeben und weiterrühren.
Bärlauch, getrocknete Tomaten und restliche Brühe zugeben und weiterrühren.
Pfanne (oder Topf) vom Herd nehmen und Butter und Parmesan unterrühren.
Ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Noch rohrer Spargel im angequollenen Risottoreis
 
 
Leider habe ich vergessen das Risotto nochmal alleine zu fotografieren, aber hier im sonnigen Gruppenbild mit Lachs im Blätterteig macht es sich auch sehr gut :)
Ich bin definitiv Risotto-Fan und dieses hier gehört zu meinen Favoriten!


Hier der gemischte Salat (Feldsalat, Tomaten, Rote Beete, Rucola) mit Ziegenkäse und Bärlauchdressing.
Für das Dressing habe ich milden Weißweinessig, Salz, Pfeffer, Olivenöl, 1 Schalotte und 4 Blätter Bärlauch im Blender gemixt. Superlecker!!!!