Donnerstag, 3. Februar 2011

Leckereien - allgemein

Hier mal wieder ein paar interessante Sachen, die ich aufgestöbert habe ^^



Mock-Chicken: fritiertes Gluten in Form und Geschmack von Hühnchen... ich bin ja gespannt!!! Gibts auch in den Sorten Mock-Duck und Mock-Abalone




nochmal frittiertes Gluten... ich bin immernoch gespannt!




Milktea ^^

Sushi-Flatrate

Nachdem eine Freundin hier über die Sushi-Factory im HBF geschwärmt hat, habe ich mich heute mit einer Arbeitskollegin auch mal dorthin gewagt.
Man kann a lá Carte bestellen, oder die Flatrate für 9,90€ nehmen und alle Sushis vom Fließband essen, die auf grünen oder blauen Teller sind. Alle andersfarbigen Teller kosten die Hälfte vom Kartenpreis.



ein Teil vom Fließband



in diesem kleinen weißen Schalentürmchen befindet sich Wasabi ^^



Karte samt Flatrate-Beschreibung



mit den leckeren Sachen konnte man sich vollstopfen, ohne Extra zu bezahlen




in den Schubladen befinden sich Stäbchen, die Karte und Servietten

echt praktisch :)



so sah meine erste Wahl aus... Gurken-Maki ^^



Fazit: Für 9,90€ ganz ok, allerdings war der Reis nicht gewürzt und die Auswahl war recht begrenzt. Von der Karte hätte man auch Inarizushi oder Tamago-Nigiri haben können, aber das kostet natürlich alles extra. Mit Getränk hab ich in etwa soviel bezahlt, wie sonst im Naniwa und da hat es mir tausendmal besser geschmeckt ^^ Es war nicht richtig schlecht, aber leider auch nicht besonders gut. Das mit dem Fließband ist ne witzige Sache, aber ich denke ich muss da nicht nochmal hin.


Ach ja... mal so nebenbei ^^ Die Toiletten im HBF wurden neu beschildert (Toiletten sind noch die alten), alles leuchtet nun in hellem gelb und kostet 1€! Dafür bekommt man nen 50ct Wertgutschein, den man an diversen Imbissständen im Bahnhof einlösen kann, unter anderem in der Sushi-Factory ^^

Montag, 31. Januar 2011

Bento #85




Jasminreis, Paprika (rot und gelb), Bohnen, Hanfwürstchen ^^ und Champignoncurry



Salat: Mozzarella, Gurke, Möhre, Tomate



Das Hanfwürstchen :P

Sonntag, 30. Januar 2011

Bento #84




Manti (türkische "Tortellini" mit Sojafüllung), Tomate, Bohnen, Paprika
dazu gabs Tomatensauce und Joghurtsauce (mit viiiiel Knofi ^^)



Babybel, Gurke, Tomate, Paprika, Möhre



Obstsalat: blaue Trauben, Physalis, rote Pflaumen, Mango, Grapefruit



ungekochte Manti

Freitag, 28. Januar 2011

船弁慶 - Funa Benkei

1861 gründete Japan mit dem damaligen Preussen ein Friedens- und Handelsabkommen. Diese Deutsch-Japanische Freundschaft besteht nun also seit 150 Jahren und das wird in beiden Ländern das ganze Jahr über gefeiert.

In Deutschland machte gestern Abend ein Gastspiel der des Komparu No-Ensembles.
Durch Zufall bin ich Anfang des Jahres im Biograph auf einen Artikel über eben dieses Gastspiel gestoßen. Gerade noch rechtzeitig, denn als ich am nächsten Tag am Schauspielhaus ankam, waren die Karten schon fast alle ausverkauft. Gezeigt wurde Funa Benkei.

Mit fachkundiger Begleitung gings dann also gestern ins Theater Central, direkt neben dem HBF. Statt gemütlicher Sitze, gabs hier nur Klappstühle. Das Publikum war sehr gemischt, deutsch, japanisch, alt und jung. Selbst der WDR war mit einem Kamerateam vor Ort. Nachdem wir ein paar einleitende Worte des japanischen Generalkonsuls, der Schulministerin NRWs und des Oberbürgermeisters überstanden hatten, kamen zwei Schauspieler auf die Bühne. Der eine erklärte eifrig das Stück in einfachen Japanischen Sätzen, die wiederum von einer Japanerin konsekutiv übersetzt wurden und der andere zeigte uns, was der eine erklärte.


Die Geschichte ist an sich schnell erzählt. Die Brüder Yorimoto und Yoshitsune sind Rivalen und so verbannt Yorimoto seinen Bruder aus der adeligen Familie. Daraufhin flieht Yoshitsune mit seinem Gefolgsmann Benkei und seiner Geliebten Shizuka Richtung Hafen. Im Hotel befiehlt erst Benkei, dann Yoshitsune selbst, Shizuka wieder zurück in die Hauptstadt zu gehen. Tieftraurig tanzt sie ein letztes Mal für ihn und verschwindet dann in Tränen aufgelöst. Die Männer stechen in See, das Wetter ist gut, das Wasser ruhig. Plötzlich tauchen die Geister derer auf, die Yoshitsune im Kampf gegen die Taira-Familie umgebracht hat. Die See wird immer unruhiger. Einer der Geister, Taira no Tomomori, greift Yoshitsune an, der versucht sich mit seinem Schwert zu wehren, was nicht klappt. Benkei sagt ihm, dass er gegen einen Geist mit einem Schwert nichts ausrichten kann und beginnt den Rosenkranz immer und immer wieder zu beten und fleht die Götter an, die Geister zurückzurufen. Dies gelingt und die Männer segeln ruhig weiter. Geschichte Ende.






Hier sieht man im ersten Teil den Abschiedstanz von Shizuka (man achte auf den Schleichgang). Im zweiten Teil wird der aufkommende Sturm durch die Veränderung der Stimme des Steuermanns dargestellt.
Im dritten Teil sieht man einen Teil des Kampfes.





Hier nochmal der Kampf. Taira no Tomomori trägt hier ein viel schöneres Kostüm :)
Nachdem Benkei Tomomori mit dem (raschelnden) Rosenkranz in die Flucht geschlagen hat, fängt er an seitlich zu tänzeln und sich zu drehen, als würden ihn die Wellen davontragen (nicht im Video)



Fazit: Anders... ganz anders!!!! Ich habe Theater schon immer geliebt, aber so etwas habe ich noch nicht gesehen ^^ Gut, ich müsste es nicht jeden Tag haben, aber es war mal etwas ganz anderes und außergewöhnliches. Laut meiner Begleitung, die trotz Schulzeit in Japan, No bisher nur im Fernsehen gesehen hat, kosten die Theaterkarten in Japan mindestens das dreifache bis Ende offen. Allerdings wäre ich ohne vorherige Erklärungen und dem Untertitel echt aufgeschmissen gewesen!

Nō - traditionelles, japanisches Theater

ist ein über 600 Jahre altes traditionelles japanisches Theater. Ursprünglich durften nur Männer auf die Bühne, aber seit Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es auch immer mehr weibliche Akteure.


Es werden meist Chinesische oder Japanische Legenden, Göttergeschichten, Mythen und manchmal sogar zeitgenössische Themen behandelt.


Der Hauptdarsteller trägt meist eine Maske. Geister und Frauen (da sie ja oft von Männern gespielt werden) werden auch durch Masken dargestellt. Die Masken für Kinder oder sehr junge Frauen habe eckige „Gucklöcher“, die für Erwachsene haben runde. Da die Löcher in beiden Fällen nur etwa 5mm im Durchmesser betragen, können die Darsteller nur geradeaus gucken und selbst da sehen sie recht wenig. Hinzu kommen prächtige und teure Kostüme, die teilweise eher für Sumo-Ringer geschneidert scheinen. Deshalb wird darunter eine Daunenweste getragen, um den Schauspielern mehr Fülle zu geben. Allerdings werden sie durch diese doppelten Kostüme sehr in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, woraus sich ein sehr schleichender, tastender Gang entwickelt hat.


Das Komparu-Ensemble gehört zu einer der vier bedeutendsten Nō-Theaterschulen, die noch auf die Edozeit (16.-19.Jahrhundert) zurückgehen. In der Zeit durften nur Samurai Nō spielen und ansehen.


Es gibt wenig Text, Gesten werden nur sparsam eingesetzt und Requisiten gibt es auch kaum. Alles ist stilisiert. Eine weinende Frau vergießt beispielsweise keine echten Tränen, sondern führt nur immer die Hand (mit der Handfläche nach oben) langsam Richtung Gesicht, als würde sie ihre Tränen auffangen.

Dienstag, 25. Januar 2011

Bento #83

Bento für morgen:



Brokkoli, dazu Champignon-Curry mit Erbsen und Möhrchen
Hab mal wieder Vermont Apfel-Honig-Instant-Curry-Würfel benutzt ^^


lila (weiß+schwarz) Reis, Käse-Lauch-Tasche mit Blumenpieksern als Augen und einem Nori-Mund ^^