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Sonntag, 1. Februar 2015

Die Rotisserie in Düsseldorf

Da ich ja nicht nur selber koche, sondern auch gerne mal essen gehe, möchte ich euch heute mal wieder ein Restaurant vorstellen.
Die Rotisserie befindet sich seit einiger Zeit in der Moltkestraße 117 in Düsseldorf. Bisher war ich nur in den umliegenden Lokalen, aber die Rotisserie hat mich schon immer gereizt. Immer mal wieder habe ich draußen die Karte gelesen, oder durch das große Schaufenster die elegante Einrichtung bewundert. Da aber die Preise etwas gehoben sind, konnte ich bisher noch niemanden dazu überzeugen mit mir dorthin zu gehen.
Kurz vor Weihnachten war P zu Besuch bei seinen Eltern und wir haben uns zum Essen verabredet. Endlich jemand, mit dem ich dieses Restaurant testen konnte. Und weils so gut war, bin ich letztens mit meinen Eltern nochmal hingegangen :)
Die Gerichte auf den Bildern unten habe ich also nicht alle alleine verspeist ^^


Schlichte, elegante Tischdeko


Es gibt nur zehn Tische und ein Kellner kümmert sich aufmerksam um alle Gäste


Zusätzlich zur normalen Speisekarte gibt es auch immer eine Tageskarte, die auf einen Teller geschrieben wird.


Die Gerichte sind meist mediterran-französisch und als Gruß aus der Küche bekamen wir frischgebackenes Brot mit Auberginen-Creme und gemahlenen Granatapfelkernen.


Mein bisheriges Highlight (einfach, weil ich Ziegenkäse liebe): Ziegenkäse in Filoteig mit Salat


Getrüffelte Kartoffel-Lauch-Suppe


Salat mit Rinderfilet
Superzartes Fleisch und abwechslungsreicher Salat


Lachs auf schwarzem Risotto mit Spinat


Ravioli in Tomaten-irgendwas-hab ich vergessen- Sauce


Lachs und Garnele mit Safran-Risotto


Tagliatelle mit Rinderfilet, Rucola und Parmesan


Göttlicher Nachtisch: warmer Schokokuchen mit flüssigem Kern, dazu confirter Ingwer und Vanille-Eis


Pflaumen- und Erdbeer-Sorbet
 
 
Hier nochmal das Sorbet aus der Nähe
 
 
Fazit: Wer gutes Essen mag, wird die Rotisserie lieben. Vielleicht habt ihr ja mal einen besonderen Anlass, oder wollt euch einfach nur so kulinarisch verwöhnen lassen. Egal aus welchem Grund, die Rotisserie ist definitiv einen Besuch wert.

Samstag, 10. Januar 2015

Amano Verde

Im letzten Jahr war ich mit der lieben M lecker essen. Erst wussten wir nicht so recht wo wir hin wollten. Da M Vegetarierin ist und ich ja auch gerne mal fleischlos esse, haben wir uns durch die vegetarischen Restaurants in Düsseldorf gesucht und uns am Ende für das Amano Verde im Radisson Blu Hotel im Hafen, entschieden.
Wenn man erstmal die Hemmungen überwunden hat, das schicke Hotel zu betreten, gelangt man in das (fast) noch schickere Restaurant Amano Verde.

Unser gedeckter Tisch


Das Restaurant von unserem Platz Richtung Eingang


hinterer Teil des Restaurants


Speisekarte


Gruß aus der Küche
Frisch gebackenes Brot mit Oliven und Tomatenaufstrich
sehr lecker


Den grünen Smoothie haben wir so dazu bekommen, leider war er mit Kiwi, so konnte ich ihn nicht probieren, aber M sagte, dass er lecker war.
Ich habe mit einen leckeren Eistee gegönnt.


Blumenkohl-Kokos-Suppe mit veggie-Saté-Spieß
Suppe war superlecker, der Spieß war mir zu überwürzt.


Rote Beete Suppe mit Apfel-Sellerie-Crostini
war lecker, aber wir konnten nicht viel davon essen


Kürbis-Risotto mit veggie-Rindfleisch
Auch hier war mir das "Fleisch" wieder zu überwürzt, aber das Risotto war sehr lecker.
Nur die ganzen Rosmarinnadel-Stücke waren etwas nervig


veggie-Riesengarnelen auf Belugalinsen mit Süßkartoffel-Püree
Sehr lecker und lustig, dass die "Garnelen" von der Konsistenz fast wie echte waren.
 
Für einen Nachtisch waren wir leider zu satt.
Unser Fazit: Mal was anderes und sehr lecker. Aber ich bin generell nicht unbedingt der Freund von "nachgemachtem" Fleisch. Wir wollen irgendwann nochmal dorthin, vielleicht zu einem kleinen Anlass oder so, denn die Preise sind schon etwas gehoben.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

What's Beef - Burger Restaurant

Auf der Immermannstraße in Düsseldorf hat vor einigen Jahren ein lustiges Café namens Toykio aufgemacht. Dort gibt es neben Bio und Fairtrade Getränken und Gebäck auch Kunst und Kitsch zu kaufen.
Vor über einem Jahr hat nun, ein paar Meter weiter, das What's Beef aufgemacht. Ein Burgerimbiss, der super schmeckt und vom Interieur sehr an das Toykio erinnert. Man legt hier viel Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit, holt das Fleisch täglich frisch vom Niederrhein und backt auch die Burgerbrötchen selbst. Und ich muss sagen, das schmeckt man auch. Hier gibt es nicht pappiges, glutamatverseuchtes.
Man kann sich seine Burger selbst zusammenstellen und sie sogar brötchenlos oder vegan bestellen. Neben Burgern gibt es auch Frühstück, Steak, Salat und Dessert. Die durchschnittlichen Preise liegen bei 10-15€ (Steaks kosten natürlich etwas mehr).


Hausgemachte Limonade
zitronig-fruchtig, aber mir fast schon zu süß


Saucen und Chilis kann man sich zum Burger, oder zu den handgeschnittenen Pommes mit Meersalzflocken soviel nehmen, wie man möchte.
 
Ich war mit D und C hier und uns hat es allen dreien sehr gut geschmeckt. Generell bin ich gar nicht so ein Burger-Esser, aber wenns so lecker ist, wie hier, dann komm ich gern mal wieder.

Dienstag, 30. September 2014

La Olliva - Tapas-Restaurant in Bilk

Es ist ja nicht immer ganz einfach mehrere Leute unter einen Hut zu bringen. Und wenn dann auch noch alle berufstätig und/oder Mami sind, dann wirds noch schwieriger (oder gar unmöglich, wenn man, wie W, weit weg wohnt).
Aber letztes Wochenende haben wir es endlich mal wieder geschafft. Ok es waren nicht alle dabei, die dabeisein wollten, aber immerhin haben wir einen tollen Mädelsabend zu sechst verbracht.
Recht schnell hatten wir uns auf Tapas geeinigt und ich habe uns einen Tisch im La Olliva reserviert. Das La Olliva befindet sich in Bilk auf der Aachener Straße und ist mit dem ÖPNV gut zu erreichen, nur Parkplätze sind rar.
Das Restaurant ist liebevoll und gemütlich eingerichtet. Wir haben uns in der familiären Atmosphäre sofort wohlgefühlt. Und wir wurden sogar vom Chef persönlich bedient, vom gut gelaunten Olli Hampel, der uns Gackerhaufen mit einem Lächeln umsorgt hat ;)
Zusätzlich zur "normalen" Tapaskarte gibt es noch eine kleinere, wöchentlich wechselnde Tapas-Karte. Die Auswahl ist toll und wir konnten uns kaum entscheiden, was wir zuerst probieren wollten.



Süße Tisch-Deko (es hat doch wohl keiner meinen Namen zuerst mit H in der Mitte geschrieben, oder? Tse Tse Tse ^^)
Leider ist M krankgeworden (böse Laktose!!!) und wir waren nur zu 6t.


Wärend der kurzen Wartezeit konnten wir lustige Rekorde bewundern


Hmm ich bin zwar auch von zu Hause gelaufen, aber vom Düsseltal waren es nur etwa 5km nicht über 15 ^^
Und 9 Schälchen hat von uns auch keiner geschafft... obwohl es so lecker war, dass man nicht aufhören wollte zu essen!


N und ich haben uns beide das Brot mit Aioli, Couscous-Salat und Oliven bestellt.
Kleine Knofi-Bombe, aber superlecker!


Für mich ging es weiter mit Feigen und Datteln auf Tafelspitz...


... und dem Polentatürmchen mit Zucchini und Ziegenkäse (beides von der Wochenkarte)


J hatte die knusprigen Patatas Bravas, die uns M empfohlen hatte
 
 
Oben Chicken Nuggets
Unten gegrillte Paprika
(beides von D)

Links Champignons
Rechts Tortilla mit Spinat
(D?)

Ehem und ich konnte mir natürlich einen Nachtisch nicht verkneifen.
Und da ich mich nicht entscheiden kann und Olli so nett war, durfte ich beide Parfait-Sorten probieren :)
links Waldfrucht-Mandel und rechts Mohn-Vanille (mein Favorit)


Und selbst für Klo-Lektüre ist gesorgt ^^
Vielleicht sollte ich doch mal spanisch lernen?
 
 
Es war ein rundum gelungener Abend mit superleckerem Essen. Wir waren ganz sicher nicht zum letzten Mal da!




Montag, 29. September 2014

Askitis - Griechisches Restaurant im Düsseltal

Gestern wollten Y und ich eigentlich in einem spanischen Restaurant hier im Düsseltal zu Abend essen. Allerdings hat das Lokal immer sonntags geschlossen. Also musste eine Alternative her. Und da ich schon so oft am Restaurant Askitis vorbeigelaufen und vorbeigefahren bin und mich immer gefragt habe, wie es wohl von innen aussieht, haben wir uns dafür entschieden.

Das Restaurant ist schlicht und schick eingerichtet. Man wird beim Hereinkommen direkt freundlich begrüßt und wir durften uns aussuchen, ob wir drinnen oder auf der Terassen sitzen wollten. Y entschied sich für die Terasse.
Zusätzlich zur normalen Speisekarte gibt es noch eine extra Fischkarte und eine wahnsinnig umfangreiche Weinkarte (locker 15 Seiten). Die Speisekarten sind übersichtlich und die Preise leicht gehoben. Wir waren schließlich in einem Restaurant und nicht in einem Imbiss :)

Fotos vom Restaurant habe ich nicht gemacht, aber ihr könnt hübsche Fotos auf der Homepage des Askitis sehen.

Ich entschied mich für das gefüllte Schweinefilet (etwas trocken, aber sehr lecker gewürzt).


Und Y bestellte ganz klassisch Moussaka (super lecker)
Entschuldigt die schlechte Qualität der Bilder, es war nicht mehr besonders hell auf der Terasse.

Wir waren begeistert vom Essen und vom Service und gehen bestimmt nochmal hin. Weinliebhaber scheinen auch voll auf ihre Kosten zu kommen, zumindest klang es so bei unseren Nachbarn.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Blogkooperation: Restaurantbesuch in der Tokyolounge

Vor drei Wochen, einen Tag bevor ich mich mit M auf den Weg nach Gent, Brighton und Canterbury machte, erhielt ich eine Email. Ok ok bestimmt auch mehrere, aber eine ganz besondere. Auf dem Handy konnte ich erstmal nur den Absendernamen lesen, Nguyen, hm... sagte mir erstmal nix. Ich hatte zwar eine vietnamesische Mitstudentin mit dem Namen Nguyen, aber da mindestens jeder zweite Vietname diesen Namen trägt (so auch der Mann meiner Mitstudentin... Nguyen²) und ich zu ihr seit vielen Jahren leider keinen Kontakt mehr habe, hielt ich die Email erst für Spam. Doch statt das Häkchen anzuklicken, um sie zu löschen, öffnete ich die Email versehentlich. Zum Glück! Zum Glück!!!
Mey Nguyen von der Tokyolounge in Düsseldorf ist über Bentown auf mich aufmerksam geworden und lud mich und eine weitere Person ein in der Tokyolounge zu Essen. Ich konnte es erst gar nicht glauben. War ich wirklich eingeladen? So richtig eingeladen?
Ich freute mich wir ein Schneekönig und sagte direkt M Bescheid. Nach ein paar weiteren supernetten Emails mit Mey, hatten wir uns auf letzte Woche Donnerstag geeinigt.
Zugegeben, ich wollte dort schon immer mal hin, weil mich das Konzept und natürlich auch das Essen reizten. Das Konzept? Die Tokyolounge ist ein Japanisches Fusions-Restaurant mit Kostenbremse. Man kann von Sushi über Yakitori und Gyoza bis zu EntreCôte alles bestellen. Und selbst beim größten Hunger wird es nicht teurer, als 27,50€ (excl. Getränke und Dessert). Hier könnt ihr mal in der Speisekarte stöbern: Klick!

Das Restaurant ist groß und weitläufig, das kannte ich noch von meinem Besuch im Garden Eden, welches vor 2012 dort zu finden war. Aber die Einrichtung und das Licht lassen die Tokyolounge trotzdem gemütlich wirken. Wir haben uns auf jeden Fall wohlgefühlt.


Ein kleiner Einblick ins Restaurant, nach rechts gehts nochmal weiter.
 
Aber kommen wir nun endlich zum Essen :) Man darf pro Person immer bis zu 3 Gerichte auf einmal bestellen und das dann so oft man möchte. Erinnert ein bisschen ans Okinii? Ja, aber ich hab mich in der Tokyolounge wohler gefühlt, der Service war viel viel besser und vor allem das Essen war der Hammer! Nicht alles klassisch japanisch, aber genau darum geht es in diesem Restaurant ja auch. Wir haben uns nudelrund gefuttert und waren wirklich postitiv überrascht von der Tokyolounge.
 
 
Schlicht, gradlinig und schick war sowohl das Geschirr, als auch die Einrichtung


Gyu Sashi - eine Art japanisches Carpaccio
leider etwas zu kalt, da es auf Eis lag, darunter hat der Geschmack (und meine Zähne) etwas gelitten


King do kai - Hühnchen süßsauer
Hab ich völlig vergessen zu probieren, aber M sagt es war sehr lecker


Edamame - junge, gesalzene Sojabohnen
Jummy!


Nigiri-Sushi mit Ika (Tintenfisch) und Inari-sushi (gefüllte, frittierte Tofutasche)
Ika absolut nicht gummig und lecker, Inari superlecker


Highlight Nr. 1: Wagyu-Rolls (Inside out rolls gefüllt mit zartem Rindfleisch)
Beim nächsten Mal für jeden eine Portion!!!


Miso-Suppe
(mir persönlich etwas zu dünn, aber lecker)


Gemüse-Tempura
knusprig, lecker und nicht zu fettig!
Mir wär dazu Ponzu lieber gewesen, aber auch die Sojasauce passte gut


sich etwas versteckende Gyoza
gut gewürzt, leichte Knoblauchnote


Entrecôte
leicht trocken, aber lecker gewürzt


Yakitori (Hühnchenspieße)
superlecker! In die Sauce hätte ich mich reinlegen können


Seebarsch
auch leicht trocken, aber lecker gewürzt


Tempura-Lachs-Rolle
zuviel Mayo, aber ansonsten superlecker! Das Tempura um den Reis schmeckt toll!


Sashimi vom Lachs und Thunfisch
Erneut das Kälteproblem, aber der Fisch war butterzart und zerfiel im Mund!


Rinderfilet mit geröstetem Knoblauch
Highlight Nr. 2!!!
Superlecker, zartes Fleisch und man braucht sich keine Sorgen mehr um Vampire machen


Nigiri-Sushi mit Lachs und Tamgoyaki (gebratenes Ei)
Beides sehr lecker!!!


Grüntee-Eis
feiner Grünteegeschmack, nicht zu süß
Nachschlag bitte!
 
 
Fazit: Definitiv einen Besuch wert. Zwar nichts für den schmalen Geldbeutel, aber das Essen ist es wert. Der Service ist zuvorkommend und das Ambiente super.
 
Vielen Dank nochmal an Frau Nguyen für die Einladung und an die Tokyolounge für einen gelungenen Abend!!!
 
 
Und nun noch einige Fotos, die mir Frau Nguyen zur Verfügung gestellt hat:





 
Auch wenn wir eingeladen wurden, spiegelt dieser Bericht unsere eigene Meinung wieder!