Samstag, 22. September 2012

Strawberry-Colada Cupcakes - Blogeintrag #500

Kaum zu glauben, aber dies ist schon mein 500ster Blogeintrag *staun* Und das nach knapp 2,5 Jahren :) Das muss gefeiert werden... mit Cupcakes:

Betty Crocker kannte ich bisher nur von Backmischungen, aber die gute Frau, bzw die Leute, die hinter diesem Namen stecken, haben auch diverse Bücher rausgebracht... zB ein Cupcake-Buch. Im Gegensatz zum Cookies Buch, stehen die die Rezepte immer komplett drin und unten gibts oft ein Kästchen mit "Rezept mit Backmischung", falls einem sowas lieber ist. Im Cookiesbuch stehen die Backmischungen in den normalen Rezepten mit drin und es gibt keine Alternative ohne. Das finde ich etwas schade! Dafür sind aber auch nicht alle Rezepte mit Backmischungen! Zum Glück!!!

Mein erstes Rezept aus dem Buch waren die Erdbeer-Colada Cupcakes mit zwei kleinen Änderungen... einmal hab ich mini-Cupcakes gemacht und ich hab statt Ananas Pfirsiche genommen, da ich gegen Ananas allergisch bin.

Zutaten für 24 normal große Cupcakes:
350g Erdbeeren (ich habe leider keine frischen mehr gefunden und habe auf TK zurückgegriffen)
60mL Kokosmilch
1,5 TL Kokosextrakt (ich habe 1EL Kokos-Sirup genommen)
1/2 TL Vanilleextrakt
300g Mehl
2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
175g weiche Butter
250g Zucker
1 Ei
2 Eiweiß
100g Ananas aus der Dose, abgetropft und gewürfelt (bei mir wie gesagt Pfirsiche)

Ofen auf 175°C vorheizen.
Erdbeeren im Mixer pürieren (sollte etwa 1 cup sein), 1/3 davon beiseite stellen.
In das Erdbeerpüree Kokosmilch, Kokosextrakt und Vanilleextrakt einrühren.
In einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz mischen
In einer großen Schüssel Butter mit Zucker mixen, bis sie hell und fluffig ist.
Ei und Eiweiß unterrühren.
Mehlmischung kurz unterrühren.
Erdbeermischung unterheben.
Ananas unterheben.
Teig auf Muffinförmchen verteilen.
ca 20min backen. (bei den Minis nur 13-15min)
Auf einem Gitter auskühlen lassen.


Frosting
225g Butter oder Magarine
450g Puderzucker
1 TL Kokosnussextrakt
1/2 TL Vanilleextrakt

Butter aufschlagen.
Langsam Puderzucker unterrühren.
Kokosextrakt, Vanilleextrakt und Erdbeerpüree unterrühren.
Auf den ausgekühlten Cupcakes verteilen.
Nach belieben garnieren.



Erdbeerpüree


vor dem Backen


nach dem Backen
 
 
ganz locker fluffig und auch ohne Creme superlecker!!


Statt das Erdbeerpüree unter die Buttercreme zu rühren, habe ich sie obendrauf gegeben


kleine Sünde ^^


Rezept stammt aus diesem Buch:
 

Freitag, 21. September 2012

Blogprojekt - Bites #6: Sweet corn pudding

Dieses Rezept klingt irgendwie typisch Amerikanisch und der Name reizte mich... also habe ich es ausprobiert. Erstes Problemchen war, dass es bei uns keinen creamed corn gibt, aber es war nur ein kleines Problemchen, denn man kanns ganz leicht selbst machen. Zweiter negativ-Punkt: ganz schön kalorienreich. Aber nun gut... das muss ja nicht heißen, dass es schlecht ist ^^ Schokolade hat schließlich auch viele Kalorien und ist alles andere als schlecht!!!

Creamed Corn
Zutaten für 300g:
140 g Maiskörner (Dose oder TK)
60mL süße Sahne
2 g Salz
1El Zucker
Prise schwarzer Pfeffer
15 g Butter
60mL Vollmilch
1 EL Mehl
10g Parmesan
 
In einem Topf Mais, Sahne, Salz, Zucker, Pfeffer und Butter verrühren und langsam erhitzen.
In einer Schale Milch mit Mehr vermischen und in die Maismischung rühren.
Solange erwärmen und rühren, bis es andickt.
Parmesan unterrühren.
Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
Bei Bedarf pürieren.
 
 
Sweet Corn Pudding
Zutaten für 4 Personen:  (bzw runtergerechnet von 5 auf 2 Eier)
2 Eier
180g Mais (Dose oder TK)
140g creamed corn
130g Vollmilch
130g Sahne
60g Mehl
Messerspitze Backpulver
Prise Salz
Auflaufform (meine ist 27x18cm)
 
Ofen auf 190°C vorheizen.
Eier verquirlen.
Nach und nach alle anderen Zutaten unterrühren.
Auflaufform fetten und Mais-Masse hineinfüllen.
40 min backen bis sich eine bräunliche Kruste bildet.
 
Empfohlene Beilage zu Kassler und ähnlichem. Ich habs zu dem Lachs mit Ingwer gegessen.
 
 
Mais in Sahne


creamed corn vor dem pürieren


creamed corn nach dem pürieren (ist nicht notwendig)


Sweet corn pudding vor dem Ofen


fertiger sweet corn pudding


Ist son bisschen wie ein Auflauf oder saftiger, weicher Kuchen irgendwie
 
 
Hier nochmal in Kombination mit Lachs und Edamame
 
 
 
Ich muss gestehen... nicht meine liebste Beilage. Mir wars zu süß. Aber ist ja alles Geschmackssache und meine Arbeitskollegin hat es super geschmeckt. Kann man warm und kalt, pur oder mit Sauce essen :) Vielleicht probier ichs nochmal aus und lass den Zucker aus dem creamed corn raus?! 




Donnerstag, 20. September 2012

Blogprojekt - Bites #5: Lachs mit Ingwer, Sojasauce und Reisessig

Eigentlich ist dies Bestandteil eines Drei-Gänge Menüs für acht Personen, aber Fukuro und ich haben das ganze aufgeteilt und sie hat zB den Ägyptischen Tomatensalat gemacht und ich werde den zweiten Gang später machen ^^
Dies hier ist eine Art Sashimi - roher Fisch. Da ich den Lachs aber auch gern am nächsten Tag noch essen wollte und generell nicht so der Freund von rohem Fisch bin, habe ich nur eine kleine Portion roh gelassen und den Rest im Ofen gebacken.

Zutaten für 8 als Vorspeise (ich habe nur die Hälfte genommen):
60mL Sojasauce
60mL Reisessig
2,5cm Ingwer, geraspelt
1 TL geröstetes Sesamöl
750g Lachs, so dünn wie möglich geschnitten (ich habe TK Lachs genommen)
2-4 Frühlingszwiebelnzwiebeln, fein geschnitten

Sojasauce, Reisessig, Sesamöl und geriebenen Ingwer mischen und über den dünngeschnittenen Lachs geben. Mit Frühlingszwiebeln bestreuen - fertig ^^


noch leicht gefrorene Lachsstücke


Sojasauce, Reisessig, Sesamöl und Ingwer


Lachs mit Sojasaucenmischung übergossen in kleinen Auflaufformen.
Ich hab ihn für 15min bei 180°C im Ofen gelassen.


Und hier die rohe Version, zusammen mit Sweet Corn Pudding (Rezept gibts morgen) und ein paar Edamame ^^
 
 
Ich muss sagen, dass es mir vom Geschmack her super geschmeckt hat... ich aber die gebackene Version vorziehe. Auf jeden Fall ist es ein schneller Snack, den man mit ein bisschen Reis auch zu einer ganzen Mahlzeit umwandeln kann. 

Mittwoch, 19. September 2012

Japanisches Gartenfest am EKO-Haus

Am vergangenen Samstag fand am EKO-Haus in Düsseldorf ein japanisches Gartenfest statt. Es ist absolut nicht mit dem Japan-Tag zu vergleichen - es ist kleiner, ruhiger, schöner, traditioneller. Alleine der traumhaft schöne Garten bot einen tollen Hintergrund zu den Aufführungen. Von Musik und Tanz bis Kampfkunst wurde einiges geboten.
Es waren auch, im Vergleich zum Japantag, viel viel mehr Japaner anwesend. Einziger Nachteil: es kostete Eintritt.
Rose und ich kamen um kurz nach drei an und schon von weitem waren die Taiko-Trommeln zu hören.
Hier ein kleiner Überblick über das Programm:


Die Kindergartenkinder des deutsch-japanischen Kindergartens (direkt neben dem EKO-Haus) sangen "Wenn du glücklich bist" auf Japanisch und Deutsch und tanzten Bon-odori (ein jap. Festtanz im Sommer)
Ganz vorn seht ihr die neuen Kinder, die erst seit einigen Wochen im Kindergarten sind und noch recht scheu rumstanden, obwohl die Kindergärtnerinnen alles taten, um sie zu motivieren ^^


Als nächstes durften wir Nihon buyô (traditionellen japanischen Tanz) bestaunen.
Die Mädchen auf dem Bild waren gekleidet wie Maikos und haben "Arikake - reifende Persönlichkeiten" gespielt.


Ebenfalls zum Nihon buyô gehörten diese niedlichen vierjährigen, die "Hanakage - Plaudereien unter dem Sonnenschirm" zeigten. Die in ganz schwarz gekleideten Personen hinter den Mädchen, haben die kleinen immer angestubbst, wenn sie aufspringen und tanzen sollten ^^ so süß!!!


Teil drei des Nihon buyô: Gion kouta - Stimmungsbild der alten Kaiserstadt Kyoto
Teil vier war: Sakura-Variationen
Hier ein Foto vom späten Nachmittag... da gerade oben am Tempel (also hinter mir) eine Vorführung war, waren im Garten nicht so viele Menschen ^^
Aber lasst euch nicht täuschen, es war ganz schön voll!


Es gab zwei Koto-Vorführungen. Bei der ersten wurde unter anderem das Titellied zu Mononoke-hime gespielt ^^
Dies ist ein Foto vom zweiten Auftritt: Hana Ikada - Blumengeschmücktes Floß
Kann mir jemand sagen, warum mir die Dame links hinten so bekannt vorkommt???


Aus Wuppertal war auch eine Ninjutsu-Gruppe anwesend, da die Gruppe aber noch nicht lange besteht, gibt es nur weiße, gelbe und einen orangenen Gurt

Außerdem gab es noch eine Butoh-Vorführung - Japanischer Ausdruckstanz.
Die Dame auf dem Bild tanzte die Stille zwischen den Glockenschlägen und ähnliches.
Vielleicht kennen einige von euch Butoh aus dem Film Hanami-Kirschblüten

Butoh-Szene aus "Hanami-Kirschblüten"

Und zum Abschluss noch der dritte Auftritt von der Taiko-Gruppe Wadokyo
 
 
Man konnte auch an zwei Teezeremonien teilnehmen, allerdings war die Teilnehmerzahl begrenzt und wir konnten leider nicht mehr zusehen.
Aber es war ein sehr schönes Fest und auch die Sonne schaute hin und wieder vorbei. Wir kommen nächstes Jahr auf jeden Fall wieder :)


 Und zum Abschluss dieses tollen Tages gab es noch Sukiyaki :)

Dienstag, 18. September 2012

Gurken-Joghurt - Relish

Da die Indische Küche manchmal ein bisschen scharf ist, gibts gern ein Gurkenrelish dazu. Da ich noch etwas Joghurt übrig hatte, gabs bei uns ein Gurken-Joghurt Relish, das ein bisschen an ein sehr mildes Tzatsiki erinnert hat ^^

Zutaten für 250g:
150g Joghurt
1/2 Gurke, geraspelt
1 handvoll Petersilie, kleingerupft
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer und Knoblauch nach Geschmack

Alles vermischen und ein Stündchen ziehen lassen.
Fertig.


schmeckt erfrischend mild
passt zu Naan, aber auch zu Reis :)

Montag, 17. September 2012

Mango-Chutney

Neben dem Tomaten-Chutney gab es auch noch ein süßliches Mango-Chutney. In Indien wohl sehr beliebt - uns war es etwas zu süß, aber lecker wars trotzdem ^^ Vielleicht waren meine Mangos zu reif?

Zutaten für ca 500g (ich habs halbiert):
4 große, unreife Mangos, geschält + gewürfelt
5 cm Ingwer, geschält + feingehackt
50g Sultaninen
3 EL Weißweinessig
6 EL Zucker (4 reichen auch)
1/2 TL Chiliflocken
1 TL Salz

Alle Zutaten in einem Topf zum Kochen bringen und 15-20min auf mittlerer Hitze unter ständigem Rühren köcheln lassen.
Im Topf auskühlen lassen.
Kühl lagern - hält sich im Kühlschrank ne Woche.





Das Rezept ist aus:

Sonntag, 16. September 2012

Tomaten-Chutney

Zu einem Indischen Menü gehören natürlich auch immer Chutney und Relishes. Ein Tomaten-Chutney klingt vielleicht auf den ersten Blick nicht so spannend, schmeckt aber sehr sehr lecker und ganz anderes, als man es von Pasta-Sauce kennt :)


Zutaten für 500g (ich habs halbiert und das war noch viel zu viel):
4 Zwiebeln, kleingewürfelt
8 Tomaten, gewürfelt
2cm Ingwer, geschält und gehackt
2 frische grüne Peperoni (bei mir nur ein bisschen Chili-Pulver), kleingeschnitten
2 EL Öl
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Senfkörner
3 Nelken
2 TL gemahlener Koriander
3 EL Zucker
1 TL Salz

Kreuzkümmel, Senfkörner, Nelken, Koriander und Zwiebeln in Öl anbraten, bis die Zwiebeln weich sind (10min).
Tomaten, Peperoni und Ingewer zugeben und auf kleiner Hitze 10min köcheln lassen.
Salz und Zucker unterrühren und auf mittlerer Hitze nochmal 10min köcheln, dabei immer mal wieder umrühren.
Das Chutney ist am Ende ähnlich einer dicken Sauce.



Es dauert ein Weilchen bis die Zwiebeln weich sind.


Fertiges Chutney



Das Rezept ist aus: